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Neues aus dem Rosengarten

Meine historischen Rosen haben sich nun sechs Wochen lang mit ihrer Blütenpracht verausgabt. Sie gehen in die wohlverdiente Pause. Einige von ihnen erfreuen mich noch mit ein paar Blüten.

Wie hier am Rosenrondell, Fantin Latour und Ispahan haben eindeutig die längste Blütezeit.
Dafür starten jetzt die Modernen Sorten richtig durch!
Dieses Jahr ist es schon etwas seltsam mit der Rosenblüte. Sie findet einfach sehr spät statt.

Ich zeige euch mal ein paar ganz robuste, unkomplizierte Kleinstrauchrosen:

Maxi Vita ist eine Kordes Züchtung aus dem Jahr 2003,  sie blüht normalerweise ab Juni und dann bis zum Frost. Bildet halbgefüllte, kräftigrosa Blüten aus, die innen heller werden, manchmal gelb und zeigt ihre gelben Staubgefäße...ich mag sie sehr gern.
Auch sie war im Winter bis zum Boden heruntergefroren, aber das sieht man ihr nicht mehr an, im Gegenteil, die Verjüngung hat ihr gut getan.

Aspirin ist eine Beetrose von Tantau und seit 1997 im Handel. Auch sie ist sehr genügsam, was die Bodenqualität und Standort betrifft, blüht aber dauernd bis zum Frost und macht sehr viel Freude.

In diesem regenreichen Sommer haben die Blüten einen rosa Hauch


Hier die Aspirin im Herbst mit weißen Astern
Palmengarten Frankfurt ist die nächste wunderbar, unkomplizierte Rose, eine Kordes Züchtung von 1988.
Sie blüht in einem satten pink und hat dunkelgrünes, glänzendes Laub.
Bei mir steht sie etwas beschattet, blüht aber trotzdem sehr üppig und lange.

Also ihr seht, der Rosensommer ist noch lange nicht zu Ende und kann eigentlich, zumindest wettertechnisch nur noch besser werden...