Montag, 30. September 2013

Rizinus communis...im Beet

Lange kannte ich Rizinus nur als Öl....zunächst als berühmt berüchtigtes Abführmittel, später brauchte ich es dann für meine Seifenherstellung, weil es den Seifen so einen schönen Schaum verleiht.

Vor ein paar Jahren viel mir die Pflanze dann in Gartenschauen auf und letztes Jahr hab ich mir dann selbst Samen gekauft und ein paar Pflanzen gezogen.Weil das so einfach geklappt hat und ich noch Samen übrig hatte, gab es dieses Jahr noch einen Nachschlag...

Ich finde es immer wieder faszinierend, wie innerhalb weniger Monate aus einem Samenkorn solch eine Stattliche Pflanze werden kann.
Sie gibt meinem neu angelegten Blumenbeet gleich Struktur und einen vertikalen Hingucker.
 Die dunkelroten Blätter wirken imposant...
 und die roten Samenkapseln ziemlich exotisch...
Wer kleine Kinder im Garten spielen lässt, sollte auf diese Pflanze wahrscheinlich verzichten. Die Samen sind hochgiftig....aber ich mag sie trotzdem (die Pflanze...nicht die Samen).

Überhaupt, wenn ich mir überlege, welche Pflanzen so in meinem Garten wachsen...angefangen beim Fingerhut (Digitalis) über den Eisenhut (Aconitum) bis zur Eibe...da könnte man wahrscheinlich eine ganze Mannschaft mit ins Krankenhaus befördern... Also, bitte nur angucken, nicht probieren ;-)

Montag, 9. September 2013

Dahlienblüte in der Flora

Ende August war ich auf Kurzbesuch in Köln. Natürlich durfte eine Stipppvisite im botanischen Garten dort, in der Flora nicht fehlen!
Die Dahlienblüte befindet sich ja gerade in der Hochzeit.
Ich persönlich habe mir ja Dahlien im eigenen Garten abgewöhnt. Erstens, die Schnecken haben sie einfach zum Fressen gern und zweitens habe ich keine idealen Überwinterungsmöglichkeiten...

Aaaber in anderen Gärten schau ich sie mir einfach zu gerne an. Vor allem, wenn sie so vielfältig daherkommen, wie hier:
Eine kleine Bilderflut für euch:




Die Dunkellaubigen Sorten finde ich besonders schön. In Köln gibt es fast die gesammte Palette der 'Bishop'  -Sorten.






Wenn ich mir das so anschaue, sollte vielleicht doch die Eine oder Andere wieder in meinem Garten einziehen... ;-)

Montag, 2. September 2013

Neue Ideen...

wenn man den Garten als kreatives Terrain betrachtet, sind die Möglichkeiten, die man hat ja unerschöpflich!

Durch die Lektüre zweier Bücher,einmal über den Schau- und Sichtungsgarten Hermannshof in Weinheim von Cassian Schmidt
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und das neue Buch von Petra Pelz, "Faszination Weite"

....bin ich ganz hin und weg von der Idee, ein Präriebeet anzulegen.

Die Pflanzen der Amerikanischen Prärie haben sich in weiten Teilen meines Gartens ja schon bewährt...jetzt fasziniert mich der Gedanke, eine Fläche anzulegen, die wie eine Wiese nur einmal jährlich gemäht werden muss....
 Unsere Wildwiese scheint mir dafür geeignet zu sein...der Boden ist recht mager, die Fläche liegt voll sonnig und das Projekt Wildwiese hat sich nicht so entwickelt, wie ich es gerne hätte. Die Grasnarbe ist wohl einfach zu dicht, als dass sich Blumen hier etablieren könnten.

Ich träume von wogenden Gräsern in Gesellschaft mit Stauden wie Gaura Lindheimeri, Echinacea Pallida oder Echinacea paradoxa, Verbena Bonariensis, Agastache und Monarden....

Das Dumme ist nur, dass ich zur Erfüllung dieses Traumes etwa 80qm Wiese umgraben muss :-(

Mal sehen, vielleicht wird die Fläche ja auch etwas kleiner? Aber gerade in der Großzügigkeit liegt ja der Reiz eines solchen Beetes. Die Pflanzen werde ich aus Samen heran ziehen, damit ich das Ganze auch bezahlen kann, denn die Fläche verlangt viele Pflanzen....

Mir juckt es in den Fingern.....
habt ihr auch neue Projekte für euren Garten?

Sonntag, 1. September 2013

Unser Pfirsichbaum...

trägt diesen Sommer eine Rekordernte!
Er steht jetzt fünf Jahre im Garten und hat uns in dieser Zeit ab und zu mal ein paar Naschfrüchte geschenkt.
Aber in diesem Jahr explodiert er förmlich

Ich musste einige Äste sogar abstützen, damit das zarte Bäumchen nicht bricht.
Die Sorte nennt sich "Anneliese Rudolph" wurde 1911 in Dresden eingeführt und ist wirklich ein robustes Gewächs. Er steht bei uns im sonnigen Südgarten auf sandigem Boden, aber nicht geschützt durch Hauswand oder Hecke.
In den letzten beiden Jahren hatte er Probleme mit der Kräuselkrankheit. Dieses Jahr habe ich vorbeugend gespritzt mit Neudovital und der trockene Sommer hat auch zur Gesunderhaltung beigetragen.

Die Früchte haben weißes sehr saftiges Fleisch, welches auch bei Vollreife nicht mehlig wird.
Ich bin jedenfalls ganz begeistert von den Früchten und hab schon Nachbarn und Familie mit meiner Ernte beglückt.
Leider gehört der Pfirsich ja zu den Obstsorten, die nicht lange Lagerfähig sind. Also ist andere Vorratshaltung angesagt.
Gestern war mein Einkoch Tag!

Marmelade in verschiedenen Varianten und 6 eingekochte Gläser Pfirsiche sind das Ergebnis....
Also Marmelade koche ich ja gerne. Aber das Einkochen der Früchte ist doch recht aufwendig... da bin ich mir noch nicht ganz sicher, ob das meine Konservierungsmethode der Wahl ist.

Wie geht ihr mit Obstschwemmen um...kocht ihr auch ein oder geht alles in die Gefriertruhe?

Vorboten

Wenn ein Garten jahrelang alleine vor sich hin wachsen kann, hat das nicht nur Nachteile. Es gibt nämlich zahlreiche Pflanzen, denen es gan...