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Es werden Posts vom September, 2012 angezeigt.

Ein Gartenrundgang

lohnt sich auch bei Gruselwetter. Das habe ich heute festgestellt, als ich nach einer Woche Gartenabstinenz (wegen zu vieler Termine...) trotz des schmuddeligen Nieselregens eine Runde im Garten war.
Ich hätte nämlich sonst die letzte Blüte der Mme Boll
verpasst und auch die zauberhaft duftende "Golden Celebration" übersehen...


Dass der Regen dem Garten eigentlich gut tut, sieht man deutlich an dem Beet mit Staudensonnenblume und Purpurwasserdost... der leidet bei Trockenheit nämlich immer, aber momentan kommt er seiner Aufgabe als Sichtschutz am Zaum sehr brav nach.
Seht ihr, man sieht nichts :-)


Wer bin ich?

Vor drei Jahren habe ich eine rote Strauchrose gepflanzt.
 Laut Bestellung und Baumschule sollte es eine "Red Eden" sein. Ich fand sie in den einschlägigen Katalogen immer wunderschön und außerdem besitze ich bereits die Eden 85, und dachte, diese Rose sei das perfekte Gegenstück. Schon im ersten Jahr kamen mir leise Zweifel...sie duftet nicht und die Blüten sind auch nicht so prall gefüllt. Aber im ersten Jahr darf man nicht gleich aufgeben, ich habe da schon so manche Überraschung erlebt!


Aber in diesem Jahr bin ich mir zu 150% sicher, dass es eine andere Rose ist... nur wie heißt die Schöne?
Für Tipps bin ich euch dankbar.
Ich dachte schon an "Grand Hotel", jedoch ist sie erst etwa 1,2m hoch...blüht aber den ganzen Sommer bis zum Frost.

Ich hab ein bisschen geplündert...

und zwar meine Beete. Denn wir hatten gestern einen Taufgottesdienst und ich war für den Blumenschmuck zuständig.
Warum sollte man auch die teuren Blumen beim Floristen kaufen, wenn der Garten noch so viel zu bieten hat.
 Den Taufstein habe ich mit einem Efeukranz, Astern, Gewürztagetes und Zieräpfeln umgeben.
 Den Täuflingen und deren Eltern hats gefallen ;-)

Die Rose "Sabrina"

ist letztens bei mir eingezogen. Eine Kletterrosenneuheit der Firma Meilland sprang auf dem Rosenmarkt am Kiekeberg, Ende Juli in meinen Korb, weil sie so wunderbar zartcreme/rosa/apricot...ja wie eigentlich, gefüllte Blüten hatte und auch noch soo schön duftete.
 Inzwischen hat sie sich an ihrem neuen Standort gut eingelebt und schiebt eine Blüte nach der Anderen!
Sie soll an unserer Pergola die Rose Buff Beauty ersetzen, die den letzten Winter leider nicht überlebt hat...


Der Herbst ist im Anmarsch!

Es lässt sich wirklich nicht mehr leugnen... Morgens, wenn ich zum Dienst muss, ist es noch finster, die Nächte werden kühl und die ersten Blätter musste ich auch schon vom Hof fegen... es wird Herbst.

Aber eigentlich ist es ja auch schon wieder die verheißungsvolle Zeit des Anfangs, denn den kommenden Frühling hat man nun sprichwörtlich in der Hand ;-)

 Nicht nur Blumenzwiebeln kommen jetzt in den Boden, sondern auch viele Stauden, besonders die frühjahrsblühenden Stauden kann man jetzt prima pflanzen oder teilen.
Ich konnte mich natürlich wieder nicht beherrschen und habe in der Gärtnerei meines Vertrauens einige wunderschöne Elfenblumen (Epimedium grandiflorum) und Sterndolden (Astrantia major) erstanden. Dazu noch ein hübsches Gras (Panicum virgatum "Hänse Herms") ach ja die weiße Waldaster musste auch noch mit...und die Vorfreude aufs kommende Gartenjahr ist geweckt.
Außerdem ist ja Erntezeit!
Endlich kann man die Früchte seiner Arbeit einfahren!
Gestern gab es einen kö…

Ich hab ein neues Buch!

Das möchte ich euch nicht vorenthalten. Der Autor beschreibt den Pflanzenzüchter und Menschen Karl Foerster. Sein Leben, seine Arbeit, was ihn antrieb, seine Pflanzen...all das wird hier wunderbar wiedergegeben.
Viele historische und neue Bilder bereichern das Buch.
Obwohl es ursprünglich eine Diplomarbeit war, ist es sehr gut verständlich zu lesen und kein bisschen trocken.

Klar kennen wir viele seiner Züchtungen, wie zum Beispiel die wunderbaren Rittersporne "Finsterahorn", "Berghimmel", "Ballkleid", Rudbeckia "Goldsturm"oder Phlox "Kirmesländer"

und viele geflügelte Worte aus seiner Feder, wie:
"Ein Sommer ohne Phlox ist ein Irrtum",
"Ein Garten ohne Gräser ist grässlich",
"Es wird durchgeblüht", usw.

Aber welcher Mensch hinter diesen Gartenschätzen steckt und was er in der Gartenwelt bewegt hat, ist mir erst nach der Lektüre dieses Buches klar geworden.

Ein ganz zartes Pflänzchen...

...habe ich mir da auf unserem letzten Pflanzenflohmarkt geangelt. Die Minihosta "Lemon-Lime".
Ich hätte es wissen müssen, für unseren Schnecken "verseuchten" Garten ist sie zu zart. Die ersten Blätter wurden ständig abgefressen. Irgendwann konnte ich das Elend nicht mehr mit ansehen und pflanzte sie in einen Topf.

Jetzt bedankt sie sich mit einer bezaubernden lila Blüte....schööön!
Ich werde sie vor dem Winter aber trotzdem zurück ins Beet setzen, sonst überlebt sie womöglich nicht...

Der Potager du Roi, Versailles

Eine Parisreise geht ja nicht, ohne wenigstens einmal in Versailles gewesen zu sein!
Das haben GG und ich natürlich auch in Angriff genommen und hatten Glück, an einem Dienstag dort zu sein, als die "musikalischen Gärten" stattfanden.
Es wurde an vielen Wasserspielen Musik aus dem 17.Jh. gespielt und versetzte uns in eine heitere Stimmung, in der wir uns gut die wandelnden Herrschaften mit ihren Ränkespielen vorstellen konnten.




Der Garten ist gigantisch, ich glaube, man kann mehrere Tage dort herum laufen, ohne eine Stelle zwei mal zu sehen.

Der eigentliche Ort meiner Begierde war allerdings der
Küchengarten des Sonnenkönigs! Der "Potager du Roi"
Ich habe das Buch "Ich träume von einem Küchengarten" von Viktoria von dem Bussche zum Geburtstag bekommen und dort die faszinierende Geschichte dieses Gartens gelesen.
Louis der XIV und sein genialer Gärtner, Jean-Baptiste de la Quintinie haben hier den berühmtesten Küchengarten Europas im 17.Jh. geschaffen. Der …

Der Monet-Garten in Giverny

Seit Jahren will ich schon diesen Garten sehen. Da ich erstens eine absolute Verehrerin von Monets Kunst bin, vor allem natürlich von seinen Seerosen Bildern und zweitens ziemlich Gartenverrückt und mir immer auf Reisen auch Gärten anschauen muss!
Von Paris aus kommt man sehr einfach nach Giverny, zuerst mit dem Zug vom Gare de St. Lazare nach Vernon und dann weiter mit dem Bus direkt zu Monets Haus und Garten. Man sollte vielleicht nicht unbedingt ein Wochenende in den Sommerferien für einen Besuch wählen...so wie wir. Es war wirklich sehr sehr voll! Obwohl wir pünktlich um 10.00 Uhr vor dem Kassenhäuschen standen, war bereits eine ziemlich lange Schlange dort. Und im Garten selber war es natürlich auch dem entsprechend wuselig.
Nichts desto trotz ist der Garten wunderschön und macht einem Impressionisten wirklich alle Ehre.
 Monets Haus kann auch besichtigt werden und ist sehr sehenswert.

 Der berühmte Hauptweg mit Kapuzinerkresse sieht phantastisch aus


 Giersch als Beeteinfassung f…