Samstag, 17. November 2012

Wir waren fleißig!


In den letzten Wochen haben wir im Garten eine ganze Menge geschafft.
Dank der späten Herbstferien konnte ich mit Hilfe von GG und Sohnemann meine Gemüseecke im Garten vergrößern.
Mein altes Hochbeet hatte das Zeitliche gesegnet und nun kam das Neue mit in den Gemüsegarten. 
Wir haben es aus kesseldruckimprägnierten, dicken Holzlatten gebaut. Das wird wohl die nächsten Jahre halten. 

Die anderen Beetumrandungen sind auch aus diesem Material und nach zwei Gartenjahren der Benutzung gibt es keinerlei Schäden am Holz.
Gefüllt haben wir das neue Hochbeet mit allerlei Strauchschnitt und den Rasensoden, die bei der Vergrößerung der Beetflächen angefallen sind. So haben wir es schnell vollgekriegt und es gibt in den nächsten Jahren einen wunderbaren Humus für unser Gemüse:-)
Außerdem habe ich vor dem Folienhaus die Beetfläche vergrößert, so dass ich dort endlich im Frühling meine Kartoffeln pflanzen kann.
Der Kompostbehälter wurde dabei auch an eine andere Stelle versetzt, wo ein besserer Zugang möglich ist.
Den frischen dufteneden Kompost habe ich natürlich als Wärmepackung auf den Beeten verteilt.




Ich bin eigentlich ganz zufrieden mit unserer Arbeit. Ich freue mich jetzt richtig auf das neue Gartenjahr, in dem wieder viele spannende Projekte beginnen können.




Donnerstag, 15. November 2012

letzte Rosen...

für dieses Jahr!
Nach dem ich meine Neuankömmlinge nun gut versorgt habe, könnten sich alle Rosen eigentlich in ihren verdienten Winterschlaf zurück ziehen.
Aber weit gefehlt, sie blühen einfach weiter, als gäbe es keine Kälte, keinen Frost.
Die englische Rose, Heritage hat wunderschöne Schalenblüten. Sie hatte der letzte Winter so gebeutelt, dass sie erst im Juni anfing, wieder auszutreiben....

Auch "Sebastian Kneipp", eine Kordeszüchtung blüht noch unermüdlich. Jetzt haben die Blüten dank der Kälte so ein morbides braun-rosa, welches ich wunderschön finde.

Die Kleinstrauch Rose "Sommerwind" denkt auch noch nicht ans aufhören. Sie blüht eigentlich in einem zarteren rosa, jetzt ist ihre Farbe intensiver.

Die Hagebutten der schottischen Zaunrose leuchten mit der Sonne um die Wette
Da ich ja im letzten Winter einige meiner Rosen verloren habe, passe ich jetzt auf! Ich habe das Laub, was auf unserer Wiese lag schön in die Beete gelegt, alles noch ein bisschen mit Kompost angehäufelt und hoffe, die Röschen kommen nun sicher durch den Winter...



Mittwoch, 14. November 2012

Sie hat es geschafft!


Meine allerspäteste Chrysantheme ist doch noch ans Blühen gekommen.
Diese schöne Bronzefarbene: Chrysanthemum Indicum-Hybride 'Rehauge' habe ich vor ein paar Jahren von einer lieben Gartenfreundin bekommen. Jedes Jahr zittere ich, ob sie noch blühen wird, denn wenn man Pech hat ist der Frost schneller und rafft die Knospen hinweg, bevor sie überhaupt das erste Blümchen öffnet. Denn Blühbeginn ist erst Ende Oktober.
Ich habe sie daher ganz dicht an die Hauswand gepflanzt. Dort ist es zwar auch sehr trocken, aber das macht ihr nichts.
Ich finde diese kleinen braunen Blüten zauberhaft und freue mich, dass sie es trotz der frostigen Tage Ende Oktober, doch noch geschafft hat, mich zu überraschen.






Dienstag, 13. November 2012

Ja ist denn heut schon Weihnachten???

Das habe ich mich heute Mittag gefragt, als unsere nette Postbotin mit einem großen Paket am Gartenzaun stand.
GG meinte, ich solle es mal aufmachen, es sei alles für mich =)
Gesagt, getan, und seht mal, was alles drin war:
Gärtnerschnur, eine Gartenhippe und ein ummantelter Bindedraht für meine Spalierbirnen...

...aber das Allerbeste ist dieser tolle Rasenkantenstecher von Burgon and Ball
Ich bin happy und könnte sofort loslegen, sämtliche Rasenkanten zu umstechen ;-)
Mein liebster Ehemann von Allen ist eben doch der allerbeste!

Dienstag, 6. November 2012

Birnen am Spalier...

Seit ich in Frankreich die wunderbaren Potagers (Küchengärten) gesehen habe,
Eine Sommerbirne am freien Spalier

Obstspaliere, wohin das Auge blickt


Potager du Roi, Versailles

nagt in mir der Wunsch, ein Birnenspalier im Garten zu bauen. Eine warme Hauswand hab ich zwar nicht mehr frei, da wachsen schon der Wein und diverse Röschen, aber ein freies Spalier muss es doch auch tun...

da traf es sich gut, dass mein altes Hochbeet am Hauseingang zusammengebrochen ist und an anderer Stelle wieder aufgebaut werden sollte.
Der Boden darunter war voller nährstoffreichem Humus, also wie geschaffen für zwei Obstbäumchen.

Denn Birnen brauchen immer eine Befruchtersorte und da ich nicht weiß, ob in direkter Nachbarschaft ein geeigneter Baum wächst, habe ich zwei Sorten gepflanzt, die sich auch gut ergänzen.

Einmal "Clapps Liebling" eine robuste, leckere Sommerbirne und die "Pastorenbirne"...die musste einfach sein, auch wenn sie in der Literatur nicht gerade als Feinschmeckersorte gilt... sie passt einfach zum Pfarrhaus :-)
Die Bäumchen kamen pünktlich zur besten Pflanzzeit Anfang November und wir hatten gerade Urlaub, also ging es an die Arbeit.
GG hat zwei wunderbar tiefe Löcher gegraben, die ich dann mit lockerem Humus, Kompost und dem Aushub wieder gefüllt habe. Birnen sind etwas empfindlich, was Böden betrifft. Sie wollen einen durchlässigen, nährstoffreichen Boden, in dem sich die Wurzeln gut ausbreiten und ernähren können.
Drei Pfähle, die mit Drahtseilen verbunden sind dienen als Spalier. Nun warte ich nur noch aufs Frühjahr, damit ich mit Schneiden und Binden beginnen kann....
Bis dahin kann ich mich den Winter über mit Literatur über Spaliererziehung von Obstgehölzen beschäftigen...
Viel guter Kompost kam ins Pflanzloch
Jetzt dürfen die Zwerge erst mal wachsen.

Vorboten

Wenn ein Garten jahrelang alleine vor sich hin wachsen kann, hat das nicht nur Nachteile. Es gibt nämlich zahlreiche Pflanzen, denen es gan...