Freitag, 30. September 2011

Traumwetter...

haben wir ja hier im Norden! Den ganzen Sommer haben wir auf solche Tage gewartet.
Aber wir wollen nicht klagen, sondern die warmen Herbsttage genießen.

Momentan blühen die Herbstastern ja wunderschön. Ich habe davon reichlich...letzten Herbst habe ich etliche Exemplare entfernt, weil sie viele andere Stauden im Beet bedrängen mit ihrer Ausbreitungsfreude.

Aber zur Blütezeit finde ich sie immer unwiderstehlich:

hier eine Blaue mit Fetthenne "Herbstfreude"

Die Bienen freuen sich übrigens auch über die Blüten:


Eine Weiße, hohe, die ich sehr mag, vermutlich "weißes Wunder"
Und oben sieht man, wie wuchsfreudig diese Pflanzen sind...aber diese Glattblattastern (Aster novi-belgii) wachsen bei mit munter im trockenen Sandboden, ohne Mehltau zu bekommen. Daher lasse ich sie gewähren und reiße nur die ganz Unverschämten heraus, die sich zu nah an meine Rosen ran machen.

Donnerstag, 22. September 2011

Ein Besuch im Vierländer Rosenhof...

kann natürlich nicht folgenlos bleiben.
Schwiegermutter und ich haben den schönen Herbsttag genutzt und sind in die Vierlande, südlich von Hamburg gefahren. Vom Vierländer Rosenhof hatte ich schon oft gelesen und gehört, aber als wir dort zufällig vorbei fuhren, musste ein Besuch natürlich sein.
Der Rosenhof beherbergt wirklich alle Rosengattungen, die man sich vorstellen kann, der Eigentümer Jan Janßen hat sich aber besonders auf historische Sorten spezialisiert.
Eigentlich wollten wir ja nur mal gucken, aber diese Vielfalt an gesunden Rosen und die nette, kompetente Beratung hat dazu geführt, dass wir beide mit je einem riesigen Container von dannen zogen.
Ich mit einer Rosa "Nevada"

und Schwiemu mit einer "Basyes´ Purple Rose" eine Wildrosenhybride mit unglaublich dunklen Blüten, die bis zum Frost immer wieder nachkommen.


Montag, 19. September 2011

Meine wilden Gartenecken...

auf vielfachen Wunsch eines einzelnen Lesers, gebe ich jetzt auch meine verwilderten Gartenecken preis, die meine lange Gartenabstinenz schamlos ausgenutzt haben!

Als erstes natürlich das Gemüsebeet...Zucchinis so groß wie Baseball-Schläger, wild wuchernde Tomaten und der Salat von den Schnecken gefressen...

Die zu Hause verbliebenen Männer hatten die Aufgabe, den Rasen regelmäßig zu mähen...sie haben ihre Aufgabe recht großzügig ausgelegt und mir runde Ecken beschert ;-)

...und meine Rosen wachsen auch, wie sie wollen...na ja irgendwie kriege ich das schon wieder in den Griff...

Samstag, 17. September 2011

Bin wieder im Garten...

So, ihr lieben, nach 5 wöchiger Pause bin ich endlich wieder zu Hause! Nach Krankenhaus und Reha geht es mir recht gut, ich stoße aber noch oft an meine körperlichen Grenzen.

Ich habe so viele Projekte im Garten, die ich noch umsetzen möchte, aber wahrscheinlich muss ich mich bis zum Frühjahr gedulden...

Heute hab ich einen Gartenrundgang gemacht und festgestellt, welche Pflanzenkombinationen eine Abwesenheit der Gärtnerin nicht übel nehmen und welche noch ausbaufähig sind.

Die erste Gartenecke, die mir noch gefällt, ist diese hier mit Knöterich, Hosta, Annabelle und Farn:






Auch meine Lieblingsstaudensonnenblume (Lemon Queen) und der Purpurwasserdost halten sich trotz des stürmischen, nassen Wetters, was wir hier hatten noch erstaunlich aufrecht.

Die Kombination mit Kapuzienerkresse und winterharter Fuchsie gefällt mir:

Eine Zufallsmischung hat sich hier ergeben:
Färberkamille (Sauce Hollandaise) und californischer Mohn, der sich einfach dazwischen gedrängt hat. Wirkt aber sehr munter und frisch, ohne grell zu sein:

Also, die Ecken im Garten, die ich im Moment ziemlich schrecklich finde, zeige ich euch natürlich  nicht ;-)

Vorboten

Wenn ein Garten jahrelang alleine vor sich hin wachsen kann, hat das nicht nur Nachteile. Es gibt nämlich zahlreiche Pflanzen, denen es gan...