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Es werden Posts vom Januar, 2012 angezeigt.

Rosenbegleiter 2

Für etwas schattigere Bereiche, die nicht ganz so trocken sind, gibt es ebenfalls viele geeignete Rosenpartner.
Ein neu angelegtes Beet habe ich mit Heuchera und Hosta bestückt und dazwischen purpurfarbene alte Rosen gepflanzt. Die Stauden haben sich im ersten Jahr schon gut entwickelt, die Rosen brauchen noch etwas Zeit. Ich hoffe auf diesen Sommer!
Leider hab ich nur so ein Chaosbild gefunden, was nach meinem Wochenlangen Krankenhausaufenthalt gemacht wurde... :-(

Naja, schnell weiter....

Meine absoluten Favoriten sind ja Geraniums, was die Beetgestaltung angeht.
Die dauerblühende "Rozanne" kann ich euch ganz warm empfehlen..aber ihr müsst ihr etwas Platz einräumen, denn eine Pflanze schafft locker fast einen Quadratmeter. Dabei wuchert sie nicht, sondern schickt ihre blau blühenden Ranken durchs Beet.
Noch ein dauerblühendes Geranium ist "Tiny Monster" ein Blutstorchschnabel, der recht große, pinkfarbene  Blüten schiebt:
Ich könnte euch noch viele andere Storchs…

Rosenbegleiter

ich mache hier einfach mal weiter mit meinen Pflanzenportraits.
Denn draußen hat sich jetzt der Winter manifestiert und drinnen ist es für die Pflanzenanzucht noch zu früh, da zu wenig Tageslicht...ich habe die Erfahrung gemacht, dass es früh genug ist, mit den Sommerblumen- und Gemüseaussaaten Ende Februar zu beginnen.
Was wäre die schönste Rose ohne Begleitung? Genau, nur halb so schön.
Ich experimentiere auf unserem Sandboden seit Jahren herum, welche Pflanzen lange Blühen, genügsam sind und den Rosen nicht die Schau stehlen...gar nicht so leicht, aber es gibt fast unendlich viele Möglichkeiten.

Standort sonnig und trocken:

Mein absoluter Favorit in blau, die Katzenminze Nepeta x faassenii 'Walkers Low'!
Blüht sehr lange und ist sehr anspruchslos.



 Genau so Hitzefest und reichblühend, aber in Hellgelb ist die Färberkamille
Anthemis tinctoria 'Sauce Hollandaise'
Sie blüht nahezu den ganzen Sommer, wenn man sie im Juni nach der ersten Blüte komplett zurück schneidet. Da…

Die etwas größeren...

Clematis habe ich hier noch gar nicht erwähnt. Also die, die groß genug werden, um sich in Bäume zu schlingen.
Ok, davon habe ich nur drei...aber die möchte ich euch auch gerne zeigen.

Den Anfang macht eine Clematis montana, also eine Bergwaldrebe. Hier gibt es viele schöne Sorten, die meistens weiß oder rosa blühen. Ich zeige euch hier die zartrosafarbene "Elisabeth".
Sie ist ein echter Schnellwachser! Schon nach zwei bis drei Jahren hat sie eine Höhe von 6Metern locker erreicht. Der Blütezeitpunkt erstreckt sich über ca. 4Wochen im Mai und dann bildet sie wahre Blütenwolken.
Meine musste im Sommer 2010 ganz zurückgeschnitten werden, weil die Fichte, die sie berankte, gefällt werden musste. Wie ihr seht, hat sie innerhalb einer Saison tüchtig aufgeholt.
Was auch schön ist, sie duftet ganz leicht nach Vanille...das nimmt man aber erst wahr, wenn man direkt vor ihr steht.
Aus der gleichen Gruppe wächst bei mir noch die Clem. montana Freda.
In einem sehr kräftigen rosaton mit …

Staudenclematis

Mit dieser Art beschäftige ich mich erst seit zwei Jahren, daher habe ich noch nicht so viele Exemplare gesammelt. Was ich aber sagen kann, dass sie sehr gesund sind, absolut frosthart und gut geeignet um sich in Strauchrosen zu schlängeln. Staudenclematis werden sie übrigens deswegen genannt, weil sie im Winter oberhalb des Erdbodens komplett absterben und im Frühjahr wieder neu austreiben.
Anders als die Viticella Clematiden oder die Hybriden, haben Staudenclematis keine Rankorgane und müssen etwas aufgebunden werden.
Es gibt sie in zahlreichen Höhenvariationen von 40cm bis über 2,5m...ihr seht also, ein weites Feld!
Drei Exemplare stelle ich euch vor:
Meine erste Staudenclematis ist die Clem. integrifolia "Juuli"
Eine wunderschöne, sehr früh blühenede Art, die bereits Ende Mai das erste Mal blüht. Sie hat hellblaue Blüten, die erst eine Glöckchenform haben und sich später ganz öffnen.

Eine besonders empfehlenswerte Sorte ist die Clematis texensis "Princess Diana"…

Zur Abwechslung mal Clematis!

Der Garten hat echt nicht viel zu bieten im Moment. Es stürmt und regnet in einem fort, da träume ich doch lieber von den wärmeren Monaten und stelle euch mal ein paar meiner Clematisse vor.

Da ich mit den großblütigen Hybriden auf unserem Sandboden nicht besonders viel Glück hatte (sie bekamen bei mir die Clematiswelke), habe ich mich in den letzten Jahren mit den vielen anderen Clematissorten beschäftigt.
Allen voran die Clematis Viticella Sorten sind sehr gesund, bekommen keine Welkekrankheit und blühen überreich!

Prince Charles zum Beispiel blüht in einem schönen hellblau...


Diese Clematis sind wie gesagt sehr gesund und blühen reich. Aber sie verlangen nach gut gedüngtem Boden und bei Trockenheit etwas Wasser, sonst bleiben die Blüten klein und mickrig.
Ich gebe ihnen Kompost und, wenn ich drankomme, Pferdemist. Wenn ich keinen Mist bekomme, mache ich Brennnessel- und Beinwelljauche und gieße sie ein paar mal im Jahr damit.

Alle Viticellas sollten übrigens im Winter (Nov./Dez. …

Ramblerrosen

...um sie soll es heute mal gehen.
Meine erste Ramblerrose, die ich in unserem jetztigen Garten gepflanzt habe, war "Pauls Himalayan Musk".
Das war am Anfang meiner Gartenleidenschaft, als ich noch keine Ahnung hatte, welche Wuchskraft solch eine Rose haben kann.
Es dauerte auch zwei ganze Jahre, bis das Röschen mit den kleinen, zartrosa Blütchen loslegte. Ich hatte sie am Rande unserer Terrasse gepflanzt, damit sie einen hässlichen, total verschnittenen Liguster verdeckt....
Was soll ich sagen, inzwischen hat sie nicht nur den Liguster, einen Hollunder und einen panaschierten Hartriegel erklommen, sondern macht sich auch an unserem Gartenzaun zu schaffen und ärgert unsere Nachbarn manchmal, wenn sie ihre Angelhaken auswirft...
Ich muss sie also jedes Jahr mit der Schere in ihre Schranken weisen, das ist eine ziemlich stachelige Angelegenheit.
Aaaber, wenn sie blüht, verzeiht man ihr einfach Alles, denn sie schäumt nur so von Blüten, die so wunderbar duften, dass man beim vo…

Wildrosen

...und ihre Abkömmlinge will ich euch heute noch vorstellen.
Ich habe wieder drei meiner Liebsten aus dieser Kategorie ausgesucht.
Die Rosa Glauca, oder auch Hechtrose genannt, macht den Anfang. Sie blüht bereits früh im Juni mit ihren einfachen pinkfarbenen Blüten, die nicht sehr lange halten aber zu dem bläulichen Laub zauberhaft aussehen.
Wegen der Laubfarbe hat sie aber auch ohne Blüten einen hohen Zierwert und ist außerdem sehr robust und verträgt trockene Böden und harte Winter ausgezeichnet!
Sie bildet relativ schnell einen ausladenden großen Strauch, wenn man sie nicht beschneidet und eignet sich daher sehr gut für Grundstücksgrenzen oder als lebendiger Zaun.

Die zweite im Bunde ist die "Fritz Nobis". Eine Rosa Rubiginosa Hybride mit schönen mittelgroßen gut duftenden Blüten. Sie blüht wie alle Wildrosen auch nur einmal aber über einen relativ langen Zeitraum von ca. 6Wochen und bekommt am Ende der Saison schöne große runde Hagebutten. Auch sie wird recht groß, bei m…