Donnerstag, 28. April 2016

Gardens of the Rose, St. Albans

Dies war der zweite und letzte Garten auf unserer Chorreise durch Ostengland....es traf sich gut, dass wir in einem Evensong in der St. Albans Catherdral gesungen haben. Da sind wir vorher noch mal kurz in dieses Kleinod eingetaucht.
Es handelt sich um einen liebevoll gestalteten Garten der 'Royal National Rose Society '
irgendwie ist ja jede Gesellschaft in England 'royal'

Jedenfalls ist es eine Sammlung von modernen englischen Züchtungen über historische Rosen bis hin zu den großen üppigen Wildrosen.
Alles sehr schön thematisch geordnet und mit passenden Stauden und Gehölzen kombiniert.
Natürlich gehört auch ein kleiner Tearoom und ein Giftshop dazu...


leider war die Blüte der historischen Rosen im Hintergrund bereits vorbei, aber ein Meer aus Malven und Bergminze bietet trotzdem einen schönen Anblick

'The Ladys Blush' Austin Züchtung


diese braunrote Edelrose hat mit irgendwie gefallen. Ich weiß leider den Namen nicht



eine Harkness Rose 'East Park'



Leider waren die Rambler im Rosengang schon verblüht. Das muss ein Traum sein zur Blütezeit darunter zu gehen.





überall freundlich winkende Touristen...

ein blühender Trompetenbaum


Seerosenteich gab es auch



Besonders gefallen hat mir der riesige Baummohn!






Hagebutten der rosa rugosa



Es gibt sicherlich spektakulärere Gärten in der Region, aber es hat sich trotzdem gelohnt, den Garten zu besuchen.

Anglesey Abbey

Im vergangenen Sommer haben wir eine Chorreise nach Ostengland unternommen. Sie führte uns unter anderem nach Cambridge, Peterborough und Ipwich.
Allesamt wunderbare Orte, an denen es natürlich auch zahlreiche Gärten zu entdecken gäbe, wenn es nicht eine ausgesprochene Chor und Konzertreise gewesen wäre...
Aber auf vielfachen Wunsch einer einzelnen Person, haben wir zumindest mal kurz zwei Gärten besuchen dürfen.

Der erste Garten war Anglesey Abbey, ein grandioser Landschaftspark, der besonders für seinen "Winterwalk" bekannt ist. Also einem Wintergarten, mit besonderen Gehölzen und Winterblühern bepflanzt, so dass auch in der dunklen Jahreszeit der Garten dem Auge etwas zu bieten hat.
Nun waren wir aber im Sommer dort. Es war natürlich trotzdem ein Genuss, durch den Park zu schlendern!
Von den 81ha die der Park misst, konnten wir wohl nur einen Bruchteil sehen, aber es hat sich dennoch gelohnt.
Eine riesige Spalierbirne schmückt diese Hausseite



Den Rosengarten schmücken zahlreiche Bronze und Marmorstatuen.




das Haus stammt aus dem 17.Jahrhundert

Der Spring Walk war etwas verwuchert, ich fand es aber sehr charmant.

Typische Border im "Herbaceus Garden"

Hemerocallis 'crimson pirate'


Die Stauden verweben zu einer Einheit



Eisenhut

Montbretie

Dieses gefüllte Geranium Patrense Namens 'plenum violaceum'

fand ich so entzückend, dass ich mir eins besorgt habe...leider hat es unseren Winter hier nicht überstanden.

delphinium 'lady cynthia'

Himalaya Birken mit extra weißer Rinde

im Winter muss ein Besuch hier sehr beeindruckend sein


die Mahagoni Kirsche (prunus serrula) beeindruckt mit glänzend dunkelroter Rinde.

Der Garten und das Haus gehören zum National Trust und können das ganze Jahr besichtigt werden.

Sonntag, 24. April 2016

Es war wieder einmal Pflanzenflohmarkt!

Hui, wie doch die Zeit vergeht!
Entschuldigt bitte meine Blogmüdigkeit, aber der Garten, Familie und Arbeit lassen sich einfach manchmal nicht mit dem Bloggen vereinbaren.

Nun habe ich aber wieder richtig Lust, zu schreiben, die schwersten Arbeiten im Garten sind getan und auch unser jährlicher Pflanzenmarkt ist schon wieder Vergangenheit!

Aber es war schön! Wir hatten mal wieder unverschämtes Glück mit dem Wetter, es waren viele Anbieter mit interessanten Pflanzen da und auch viele Kunden, die fleißig gekauft haben.
GG hat ein paar Bilder gemacht:
die Sonne scheint...

die Besucher sind gut gelaunt und auf Pflanzenjagd...

was will man mehr?


Unser Garten von oben...es wuselt sehr!
Inzwischen veranstalten wir den Pflanzenmarkt zum 10.Mal. Es ist einfach toll, wie er zum "Selbstläufer " geworden ist. Unter den Hobbygärtnern hat sich der Termin rumgesprochen und es kommen inzwischen auch viele Anbieter aus dem weiteren Umkreis.
Ich kann euch so einen Markt wirklich empfehlen. Ihr bekommt in der Regel Pflanzen, die im Garten gewachsen sind, die an unser Klima angepasst und gesund sind. Dazu gibt es immer reichlich Gartentipps und mit dem Preis wird man sich auch immer einig!
Ich habe  natürlich nicht nur Stauden verkauft, sondern bin selber auch auf die Jagd gegangen...wie das immer so ist, kommt Pflanze, kommt Platz!

Vorboten

Wenn ein Garten jahrelang alleine vor sich hin wachsen kann, hat das nicht nur Nachteile. Es gibt nämlich zahlreiche Pflanzen, denen es gan...