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Wildrosen

...und ihre Abkömmlinge will ich euch heute noch vorstellen.
Ich habe wieder drei meiner Liebsten aus dieser Kategorie ausgesucht.
Die Rosa Glauca, oder auch Hechtrose genannt, macht den Anfang. Sie blüht bereits früh im Juni mit ihren einfachen pinkfarbenen Blüten, die nicht sehr lange halten aber zu dem bläulichen Laub zauberhaft aussehen.
Wegen der Laubfarbe hat sie aber auch ohne Blüten einen hohen Zierwert und ist außerdem sehr robust und verträgt trockene Böden und harte Winter ausgezeichnet!
Sie bildet relativ schnell einen ausladenden großen Strauch, wenn man sie nicht beschneidet und eignet sich daher sehr gut für Grundstücksgrenzen oder als lebendiger Zaun.

Die zweite im Bunde ist die "Fritz Nobis". Eine Rosa Rubiginosa Hybride mit schönen mittelgroßen gut duftenden Blüten. Sie blüht wie alle Wildrosen auch nur einmal aber über einen relativ langen Zeitraum von ca. 6Wochen und bekommt am Ende der Saison schöne große runde Hagebutten. Auch sie wird recht groß, bei mir ist sie inzwischen auf 2x2Meter angewachsen. Ich liebe sie sehr, da auch sie super gesund ist und mit unserem trockenen Sandboden gut klar kommt. Sie braucht kaum Zuwendung und Pflege und blüht trotzdem jedes Jahr überschäumend üppig!
Kordes 1940


Meine dritte Wilde für heute ist "Golden Wings", eine Pimpinellifolia Hybride.

Der Name ist Programm, denn die zartgelben Blüten sind fast Handteller groß und wirken wirklich wie Schmetterlingsflügel. Sie bildet einen nicht zu großen Strauch und blüht in Schüben immer wieder nach, bis Oktober. Wenn man Verblühtes regelmäßig ausputzt. Wenn man sie lässt, bekommt sie sehr schöne große Hagebutten. Sie ist gesund und frosthart.
Shepherd, 1956