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Staudenclematis

Mit dieser Art beschäftige ich mich erst seit zwei Jahren, daher habe ich noch nicht so viele Exemplare gesammelt. Was ich aber sagen kann, dass sie sehr gesund sind, absolut frosthart und gut geeignet um sich in Strauchrosen zu schlängeln. Staudenclematis werden sie übrigens deswegen genannt, weil sie im Winter oberhalb des Erdbodens komplett absterben und im Frühjahr wieder neu austreiben.
Anders als die Viticella Clematiden oder die Hybriden, haben Staudenclematis keine Rankorgane und müssen etwas aufgebunden werden.
Es gibt sie in zahlreichen Höhenvariationen von 40cm bis über 2,5m...ihr seht also, ein weites Feld!
Drei Exemplare stelle ich euch vor:
Meine erste Staudenclematis ist die Clem. integrifolia "Juuli"
Eine wunderschöne, sehr früh blühenede Art, die bereits Ende Mai das erste Mal blüht. Sie hat hellblaue Blüten, die erst eine Glöckchenform haben und sich später ganz öffnen.

Eine besonders empfehlenswerte Sorte ist die Clematis texensis "Princess Diana"
Die Texensis zählen zwar nicht ofiziell zu den Stauden, verhalten sich aber so ;-)
Die Diana zeichnet besonders ihre Hitzefestigkeit aus, sie mag trockene, sonnige Standorte besonders gerne.

Letztes Jahr auf dem Pflanzenmarkt am Kiekeberg hab ich die Clematis integrifolia "New Hendersonii"
bei Westphal erstanden. Eine ca. 1,3m hoch werdende Staude mit blau/violetten, großen Blüten.
Sie soll in meine englische Rose "The Pilgrim" hinein wachsen...mal sehen, wie es gelingt.

Zum Thema Staudenclematis gibt es Hier zwei sehr informative Filme !