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Rosenportraits

Da aus dem Garten ja nichts nennenswertes zu berichten gibt, habe ich mir überlegt, euch hier einige meiner Lieblingsrosen vor zustellen.
Den Anfang machen drei Rosen, die schon ganz lange bei mir wohnen.

Rosarium Uetersen
Diese Rose ist vor sieben Jahren schon aus unserem alten Garten mit in die Heide gezogen. Inzwischen hat sie sich zu einem mächtigen Strauch von 2x2 Metern entwickelt.
Sie ist sehr gesund, frosthart und blüht fast ohne Pause von Juli bis zum Frost, oft auch noch darüber hinaus.

Die Blüten haben ein kräftiges Pink und sind gut gefüllt. Sie sind absolut regenfest, was hier im Norden auch nicht ganz unwichtig ist. Ein ganz zarter Wildrosenduft entströmt ihnen...ich liebe sie wirklich sehr!
Kordes, 1977

Alchymist
Ist eine Kletterrose der Firma Kordes, die bereits 1956 auf den Markt kam, als die jetzige Romantikwelle noch in ganz weiter Ferne lag.
Und romantisch ist diese wunderbare Rose!
Sie blüht zwar nur einmal im Jahr, dafür aber so überschwänglich mit prall gefüllten, duftenden, apricot-rosafarbenen Blüten.
Alle paar Jahre sollte man die ältesten Triebe herausschneiden, damit sie von unten nicht verkahlt. Ansonsten ist sie sehr unproblematisch und Frosthart.



Die dritte im Bunde ist Ghislaine de Feligonde
Ebenfalls eine Kletterrose, oder besser gesagt, ein Rambler.
Man kann sie aber auch als Strauch ziehen, da sie sehr vieltriebig wächst.
Ihre Blüten sind recht klein, stark gefüllt und je nach Witterung und Lichteinfall wechselt das Farbspiel zwischen rosa-gelb-apricot und weiß.
Ich habe sie als Trauerstamm, aber sie ist kein Kind von Traurigkeit, im Gegenteil, mit ihren Blütenmassen überschwemmt sie unseren Garten in zwei Schüben. Die Nachblüte im August bekommt man aber nur, wenn die Rose nach der ersten Blüte zurück geschnitten wird. Das wird bei unserem Exemplar langsam schwierig, da sie doch recht hoch und breit geworden ist.


Diese Rose ist übrigens für Lauben oder Durchgänge ideal, weil sie kaum Stacheln hat.
Turbat 1916