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Hohe Sommerstauden ,die zweite

Besonders schön finde ich ja die Wiesenraute. Die gibt es in verschiedeen Wuchs- und Blütenformen.
Aber gemeinsam ist ihnen der filigrane Aufbau. Sie wirken niemals dominant, obwohl sie mit ihrer Höhe bis 1,8m sehr imposant sein können. Das merkt man aber erst auf den zweiten Blick.
Mein Liebling ist hier die blau-violette chinesische Wiesenraute (Thalictrum delavayi)
 Eine andere Variante ist die gelb blühende Wiesenraute (Thalictrum flavum ssp. glaucum)
Sie wird noch höher und hat vanillegelbe Puschelblüten.
Wiesenrauten mögen es gerne etwas feuchter und möglichst nicht in der prallen Sonne. Die gelbe wächst bei uns am Gehölzrand und die Blaue im Rosenbeet. Sie profitiert hier von den regelmäßigen Wassergaben, die ich dem benachbarten Rittersporn zukommen lasse.
Ansonsten sind Wiesenrauten anspruchslos, auch was die Nährstoffversorgung angeht.

Eine leider viel zu selten gepflanzte Staude ist der Riesenschuppenkopf (Cephalaria gigantea).  
Ja, ja, der Name klingt scheußlich, aber ich mag diese Pflanze sehr gern.

 Der Wuchs ist sehr sparrig und verzweigt, die Blüten sehen fast so aus wie Scabiosen, sind aber zartgelb.
Ich habe sie in unser Kiesbeet gepflanzt, und der trockene sehr sonnige Platz gefällt ihr gut! 
Außerdem mögen die Schnecken sie gar nicht ;-)

Seit drei Jahren wächst an unserem Gartentor ein Alant. Laut einer Gartenfreundin ein Riesenalant (Inula Magnifica), aber bei mir wird er nicht höher als 1Meter...
Oft wollte ich ihn schon ausgraben, weil er nie geblüht hat. Sondern immer schon vorher welk wurde. Die lange Pfahlwurzel lies mich abschrecken und ich hab ihn wachsen lassen. In diesem Jahr nun hat ihn der Trockene Platz gar nicht beeindruckt, sondern er ist gewachsen und hat nun seine gelben, großen Blüten geöffnet und ich bin begeistert!