Montag, 2. September 2013

Neue Ideen...

wenn man den Garten als kreatives Terrain betrachtet, sind die Möglichkeiten, die man hat ja unerschöpflich!

Durch die Lektüre zweier Bücher,einmal über den Schau- und Sichtungsgarten Hermannshof in Weinheim von Cassian Schmidt
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und das neue Buch von Petra Pelz, "Faszination Weite"

....bin ich ganz hin und weg von der Idee, ein Präriebeet anzulegen.

Die Pflanzen der Amerikanischen Prärie haben sich in weiten Teilen meines Gartens ja schon bewährt...jetzt fasziniert mich der Gedanke, eine Fläche anzulegen, die wie eine Wiese nur einmal jährlich gemäht werden muss....
 Unsere Wildwiese scheint mir dafür geeignet zu sein...der Boden ist recht mager, die Fläche liegt voll sonnig und das Projekt Wildwiese hat sich nicht so entwickelt, wie ich es gerne hätte. Die Grasnarbe ist wohl einfach zu dicht, als dass sich Blumen hier etablieren könnten.

Ich träume von wogenden Gräsern in Gesellschaft mit Stauden wie Gaura Lindheimeri, Echinacea Pallida oder Echinacea paradoxa, Verbena Bonariensis, Agastache und Monarden....

Das Dumme ist nur, dass ich zur Erfüllung dieses Traumes etwa 80qm Wiese umgraben muss :-(

Mal sehen, vielleicht wird die Fläche ja auch etwas kleiner? Aber gerade in der Großzügigkeit liegt ja der Reiz eines solchen Beetes. Die Pflanzen werde ich aus Samen heran ziehen, damit ich das Ganze auch bezahlen kann, denn die Fläche verlangt viele Pflanzen....

Mir juckt es in den Fingern.....
habt ihr auch neue Projekte für euren Garten?

Kommentare:

Katrin hat gesagt…

Ich würde die Fläche umgraben und es ausprobieren, sonst denkst du immer dran. Wenn du jetzt damit anfängst und an kühlen Herbsttagen weitermachst, bist du bis zum Frühling bestimmt fertig. Die meiste Arbeit ist für mich immer das Abziehen der Grasnarbe, das Umgraben selbst ist dann schon fast Spaß. Viel Freude mit deinem Projekt!
Katrin

Alex aus dem Gwundergarten hat gesagt…

Hallo Chagall
Lach... warum nur sind unsere Gartenprojekte immer mit so viel Grabarbeit verbunden. Auch ich werde heute die Hacke schwingen und versuchen ein ¨Beet von einem Haselnussstrauch zu befreien.
Viel Erfolg mit der Präriewiese und ich freu mich schon auf Fotos.
En liebe Gruess
Alex

chagall hat gesagt…

Danke für die Ermutigung, Katrin...sobald es hier wieder trocken ist, fange ich an :-)
Lieben Gruß von Heike

chagall hat gesagt…

Hallo Alex, na da hast du dir ja auch was vorgenommen!
Aber wenn man seine Träume in die Realität umsetzen will, geht es nur mit Muskelarbeit...leider.
Viel Spaß beim Graben.
Lieben Gruß von Heike

Gartenfee hat gesagt…

Hallo Heike,
gib mir Deine 80 qm und ich habe wieder zahlreiche neue Projekte! ;-)
Ich mag diese Präriebeete auch sehr, in Koblenz auf der BUGA gab es vor 2 Jahren auch welche. Klar, in der Größe liegt der Reiz dieser Beete, aber da hast Du Dir einiges vorgenommen...miete Dir doch eine Gartenfräse, damit geht es bestimmt leichter. Sag mal, wird so ein Gräser-Stauden-Beet wirklich gemäht?

Liebe Grüße, Bärbel

chagall hat gesagt…

Liebe Bärbel, die BuGa Präriebeete waren übrigens auch von Frau Pelz, ich finde die einfach traumhaft.
Und ja, im Spätwinter werden diese Beete einfach gemäht. Deshalb geht man in öffentlichen Grünanlagen immer mehr dazu über, Präriebeete anzulegen, da sie nicht so pflegeintensiv sind und nur bei extremer Trockenheit gewässert werden müssen. Auch Gehölze, so man solche in dieses Beet integrieren möchte, werden danach ausgewählt, ob man sie auf den "Stock" setzen kann z.B. Essigbäume....genial oder?
So eine Fräse ist sicher prima, aber ich habe Angst, damit die ganzen Wurzelunkräuter zu zerhacken und zu vervielfältigen...daher lieber Handarbeit, auch wenn es mühsamer ist ;-)
Lieben Gruß von Heike

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