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Birnen am Spalier...

Seit ich in Frankreich die wunderbaren Potagers (Küchengärten) gesehen habe,
Eine Sommerbirne am freien Spalier

Obstspaliere, wohin das Auge blickt


Potager du Roi, Versailles

nagt in mir der Wunsch, ein Birnenspalier im Garten zu bauen. Eine warme Hauswand hab ich zwar nicht mehr frei, da wachsen schon der Wein und diverse Röschen, aber ein freies Spalier muss es doch auch tun...

da traf es sich gut, dass mein altes Hochbeet am Hauseingang zusammengebrochen ist und an anderer Stelle wieder aufgebaut werden sollte.
Der Boden darunter war voller nährstoffreichem Humus, also wie geschaffen für zwei Obstbäumchen.

Denn Birnen brauchen immer eine Befruchtersorte und da ich nicht weiß, ob in direkter Nachbarschaft ein geeigneter Baum wächst, habe ich zwei Sorten gepflanzt, die sich auch gut ergänzen.

Einmal "Clapps Liebling" eine robuste, leckere Sommerbirne und die "Pastorenbirne"...die musste einfach sein, auch wenn sie in der Literatur nicht gerade als Feinschmeckersorte gilt... sie passt einfach zum Pfarrhaus :-)
Die Bäumchen kamen pünktlich zur besten Pflanzzeit Anfang November und wir hatten gerade Urlaub, also ging es an die Arbeit.
GG hat zwei wunderbar tiefe Löcher gegraben, die ich dann mit lockerem Humus, Kompost und dem Aushub wieder gefüllt habe. Birnen sind etwas empfindlich, was Böden betrifft. Sie wollen einen durchlässigen, nährstoffreichen Boden, in dem sich die Wurzeln gut ausbreiten und ernähren können.
Drei Pfähle, die mit Drahtseilen verbunden sind dienen als Spalier. Nun warte ich nur noch aufs Frühjahr, damit ich mit Schneiden und Binden beginnen kann....
Bis dahin kann ich mich den Winter über mit Literatur über Spaliererziehung von Obstgehölzen beschäftigen...
Viel guter Kompost kam ins Pflanzloch
Jetzt dürfen die Zwerge erst mal wachsen.