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Die Fülle des Sommers

Dieser Sommer ist bei uns im Norden bislang sehr warm und sonnig gewesen. Wir wurden bis jetzt auch von zerstörerischen Hagel-und Gewitterschauern verschont. Über meinem Garten hängt der schwere Sommerduft, nach reifen Pfirsichen, Lilien und verschiedensten Kräutern. Es ist so eine träge Fülle, dass es mir manchmal schon zu viel ist. Den mangelnden Regen merken wir hier mit unserem Sandboden allerdings auch sehr. Die Staudenbeete mit den Prachtstauden, leiden jetzt ziemlich....
Wie gut, dass ich in den letzten Jahren mehr und mehr nach trockenheitsverträglichen Stauden gesucht habe. Die Gartenbereiche, die ich bereits umgestaltet habe, blühen auf das Schönste!

Ratibida Columfniera, wertvoll für den Hoch-und Spätsommer

Agastache 'Astello Indigo' aus Samen gezogen, blüht bereits seit Ende Juni !

noch einmal diese wunderschöne Agastache

Hier Anis Ysop, der sich bei mir ziemlich stark aussät.

Mein Präriebeet aus der Ferne
unermüdlicher Blüher und Insektenmagnet ist auch Verbena Bonariensis

Ebenso wie 'Liatris spicata' eine Wildform der hohen Prachtscharte.

das Mädchenauge '(Coreopsis verticillata 'Zagreb') ist auch auf armen Böden sehr willig blühend

Geranium Rozanne versetzt mich jedes Jahr in Erstaunen über diese lange Blütenfülle, auch im Halbschatten und unter starker Wurzelkonkurrenz...

Ein wirklich toller Dauerblüher in der vollen Sonne und auf sehr trockenen Böden ist die Steppen-Wolfsmilch (Euphorbia seguierana)

Es macht übrigens viel Spaß, in Büchern und auf Staudenmärkten und im Internet nach robusten Stauden zu suchen. Ich finde es immer wieder spannend, zu erleben,wie die Pflanzen sich dann im eigenen Garten entwickeln. Ich bin inzwischen geheilt von der Vorstellung, dass bei mir unbedingt hoher Rittersporn und Astilben wachsen müssen. Auch für unseren Sandboden gibt es tolle Pflanzen, die entdeckt werden wollen!