Donnerstag, 14. August 2014

Die Fülle des Sommers

Dieser Sommer ist bei uns im Norden bislang sehr warm und sonnig gewesen. Wir wurden bis jetzt auch von zerstörerischen Hagel-und Gewitterschauern verschont. Über meinem Garten hängt der schwere Sommerduft, nach reifen Pfirsichen, Lilien und verschiedensten Kräutern. Es ist so eine träge Fülle, dass es mir manchmal schon zu viel ist. Den mangelnden Regen merken wir hier mit unserem Sandboden allerdings auch sehr. Die Staudenbeete mit den Prachtstauden, leiden jetzt ziemlich....
Wie gut, dass ich in den letzten Jahren mehr und mehr nach trockenheitsverträglichen Stauden gesucht habe. Die Gartenbereiche, die ich bereits umgestaltet habe, blühen auf das Schönste!

Ratibida Columfniera, wertvoll für den Hoch-und Spätsommer

Agastache 'Astello Indigo' aus Samen gezogen, blüht bereits seit Ende Juni !

noch einmal diese wunderschöne Agastache

Hier Anis Ysop, der sich bei mir ziemlich stark aussät.

Mein Präriebeet aus der Ferne
unermüdlicher Blüher und Insektenmagnet ist auch Verbena Bonariensis

Ebenso wie 'Liatris spicata' eine Wildform der hohen Prachtscharte.

das Mädchenauge '(Coreopsis verticillata 'Zagreb') ist auch auf armen Böden sehr willig blühend

Geranium Rozanne versetzt mich jedes Jahr in Erstaunen über diese lange Blütenfülle, auch im Halbschatten und unter starker Wurzelkonkurrenz...

Ein wirklich toller Dauerblüher in der vollen Sonne und auf sehr trockenen Böden ist die Steppen-Wolfsmilch (Euphorbia seguierana)

Es macht übrigens viel Spaß, in Büchern und auf Staudenmärkten und im Internet nach robusten Stauden zu suchen. Ich finde es immer wieder spannend, zu erleben,wie die Pflanzen sich dann im eigenen Garten entwickeln. Ich bin inzwischen geheilt von der Vorstellung, dass bei mir unbedingt hoher Rittersporn und Astilben wachsen müssen. Auch für unseren Sandboden gibt es tolle Pflanzen, die entdeckt werden wollen!

Kommentare:

Alex aus dem Gwundergarten hat gesagt…

Hallo Heike
Schön wie es bei Dir blüht. Hmm, also von warm und sonnig, können wir hier unten in der Schweiz nur träumen. Ich krieg jetzt dann Schwimmhäute, aber macht nix, ist mir immer noch lieber als 30 Grad im Schatten. Mit Rittersporn und Astilben hatte ich in meinem Garten bisher auch kein Glück. Ersterer frassen die Schnecken und die zweiten mochten wohl den Lehmboden nicht... was für Mimöschen.
Hab ein schönes Wochenende.
En liebe Gruess
Alex

CarpeDiem hat gesagt…

Wunderschön, die Entwicklung Deines Präriebeetes zu sehen. Viele Kräuter würden sie bei Dir mit sandigem Boden sicherlich wohlfühlen. Was für ein Paradies für viele Salvias :-)
LG Cordula

chagall hat gesagt…

Liebe Alex, inzwischen ist das schöne Sommerwetter auch vergangen...ich hoffe, es wird noch mal warm...den Schnecken macht die Trockenheit anscheinend auch nicht zu schaffen...jede Nacht fressen sie mir meine Hosta ab...

chagall hat gesagt…

Liebe Cordula, ja für Lavendel Salbei und Co. ist der leichte Boden ideal... wie gesagt, langsam komme ich auch dahinter, lieber mit der Natur zu gärtnern und nicht zu versuchen, die Verhältnisse zu ändern.
Die schöne rosa Salvie von dir hat den Winter gut überstanden und blüht wunderschön!!!

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